Himmel-Wall-Fahrt 2008 - 2010

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Eine neue Wallfahrt im Havelland?

 

Himmelfahrt – Zeit zum Pilgern

 

Im Jahr 2008 haben wir uns das erste Mal auf den Weg gemacht. Wir wollten durch unsere Wanderung eine engere Bindung der einzelnen Gemeindestandorte erreichen – insbesondere der Gemeinde St. Peter und Paul Nauen, jedoch auch übergreifend auf die Nachbargemeinde Kyritz/ Neustadt. Von den 6 "Startern" kamen zwei in Kyritz an. Im Folgejahr waren es schon 5 Pilger. 2010 liefen wir mit 8 Wallfahrern durch den Regen. Immer wieder gehen auch Mitchristen einen oder zwei Tage mit.

 

Werfen Sie mal einen Blick auf die Karte!

 

Startpunkt ist am Himmelfahrtstag Ketzin. Wir treffen uns bereits am Mittwochabend zum Gottesdienst, verbringen einen gemütlichen Abend miteinander und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg. Durch Wald und über Wiesen erreichen wir gegen Nachmittag Nauen. Als Quartiere dienen uns jeweils die Pfarrhäuser oder private Unterkünfte.

 

Freitag geht’s nach einer morgendlichen Andacht/ Hl.Messe von Nauen durchs Havelländische Luch nach Friesack. Da macht man schon mal Bekanntschaft mit Kühen oder kommt ins Gespräch mit Bauern. Über Felder hinweg und entlang des Havelländischen Hauptkanals hat man eine wunderschöne Aussicht.

Samstag besteht ebenfalls die Möglichkeit in der Kirche eine kleine Andacht abzuhalten. Der Weg nach Neustadt/ Dosse führt hauptsächlich durch den Dreetzer Wald. In Neustadt steht uns wieder das Pfarrhaus als Unterkunft zur Verfügung. Heute heißt es auch früh schlafen gehen…

 

… denn am Sonntag wollen wir um 10h zum Gottesdienst nach Kyritz. Diese letzte Etappe ist mit Abstand die kürzeste. Über Plänitz und Leddin läuft man auf einem Waldweg etwa 14 km. Die Ankunft in Kyritz ist erst einmal eine Erleichterung.

 

Doch an einem Punkt, an dem man sich eigentlich erst richtig warm gelaufen hat, endet unser Pilgerweg.

 

In den drei Jahren, in denen wir diesen Weg gegangen sind, hat jeder festgestellt, dass es letztes Jahr ganz anders war. Schwierige Passagen vom letzten Jahr, meistert man dieses Jahr viel besser oder auch umgekehrt. Es stellen sich Herausforderungen in den Weg, die man im Jahr zuvor gar nicht als solche empfunden hat. „Mit Gott gemeinsam unterwegs“ – mit dieser Gewissheit erreichen wir jedoch immer unser Ziel.

Unser Dank gilt allen, die uns die Tour ermöglichten, indem sie Quartiere gestellt und für Verpflegung gesorgt haben. Danken möchten wir den Ketzinern für Grillfest und Frühstück (der Katholischen Gemeinde) sowie für die Übernachtung (der evangelischen Gemeinde), den Nauenern und den Friesackern für die Gastfreundschaft. Auch den Hauptamtlichen wollen wir danken für ihre Unterstützung, die sich in der Feier der Heiligen Messe vor dem Frühstück ausdrückte oder auch darin, uns die Pfarrhäuser als Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.

 

Natürlich gilt auch allen Teilnehmern ein besonderer Dank für die tolle Gemeinschaft, die wir mit euch/ miteinander teilen durften!



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