"Gott will keine Opfer, sondern Barmherzigkeit"

Eben habe ich einen schönen Gedanken gelesen, den ich gerne teilen möchte. Ich zitiere hier an dieser Stelle von der Internetseite des Benediktiner Kloster Beuron:

 

 

„GOTT WILL KEINE ‚OPFER‘,  keine korrekte Frömmigkeit, keinen intakten Kult, er will Barmherzigkeit. Der Evangelist lässt Jesus dieses kritische Prophetenwort zweimal (vgl. noch Mt 12,7 im Sabbatgespräch zu Mk 2,23-28) zitieren, verleiht ihm also besonderen Nachdruck. Er sagt damit: Die Frömmigkeit und das religiöse Handeln des Menschen darf nicht dazu führen, dass er sich von anderen Menschen abriegelt, dass er andere Menschen in die Sonderung und Einsamkeit treibt. Gott will Barmherzigkeit, Vergebung aller Schuld; dafür ist Jesus da, um dies in seinem Verhalten anzuzeigen. Von ihm kann man lernen, was Gottes (durch die Propheten gesprochenes) Wort heißt; er heißt somit auch zu Recht ‚Lehrer‘. Der Evangelist interpretiert diese Wahrheit noch, wenn er Jesu Einladung zitiert: ‚Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild und demütig von Herzen, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht‘ (Mt 11,29f.)“ (Rudolf Pesch).

 

René

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Kommentare: 1
  • #1

    Constanze (Montag, 23 Juli 2012 18:27)

    Ich lese gerade in einem Buch von Chuck Spezzano und weil ich denke, das diese Lektion zu diesem Thema passt, möchte auch ich hier aus diesem Buch zitieren:

    Segnen ist das Gegenmittel gegen Opfersein

    Wenn wir glauben, uns in einer Situation aufopfern zu müssen, tun wir das, weil wir uns umwert fühlen.
    Wir fühlen uns nicht gut genug, fühlen uns der Situation nicht gewachsen, und so gehen wir davon aus, uns selbst aufgeben und etwas für den anderen tun zu müssen.
    Segnen bedeutet das Gegenteil von Opfer, denn es sagt: Ich habe Kraft.
    Segnen sagt auch: Ich habe in dieser Situation etwas zu geben, und meine Bereitschaft zu geben wird die Lage verbessern. Ich brauche mich nicht zu opfern. Ich kann einem anderen eine Wohltat erweisen.
    Segnen, das ist dein Verlangen, daß die Dinge sich zum Guten wenden mögen, zugunsten eines Menschen und zugunsten der Situation.

    Constanze
    und für Rene: Danke für Deine Freude über "Neue", da fühlt man sich gleich geborgen und angenommen.
    Zum Weinfest habe ich schon eine Anmeldung in der Rubrik Weinfest abgeschickt und ich freue mich auch schon drauf !

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