Pfr. Albert Willimsky

Historische Person

Albert Willimsky war sicher kein einfacher Mensch. Aber er stand für seine Ansichten ein und begann bereits früh, auf die fatalen Entwicklungen und Auswirkungen des Nationalsozialismus hinzuweisen. Auslöser für sein Martyrium war ein Vortrag, den er 1935 in Friesack hielt. Es ging dabei um Rosenbergs "Mythus des XX. Jahrhunderts". Unmittelbar danach wurde er, nachdem er schon die Jahre zuvor mit dem zu den Deutschen Christen zählenden Oberpfarrer Dr. Nimz der Evangelischen Kirche manchen Strauß gefochten hatte, aus Friesack ausgewiesen.

 

Näheres zu seinem Leben: hier.

 

Umbenennung der Straße an der Rosenkranzkapelle

Ein Artikel in der Ausgabe des Quitzow-Kuriers war wiederum der Auslöser, einen Antrag an die Stadt zu stellen, die kleine Straße zum Rhin umzubenennen, um an Pfr. Willimsky zu erinnern.

 

Die Umbenennung haben wir feierlich begangen: am 31.03.2015. Auf den Tag genau 80 Jahre nach seinem letzten Gottesdienst in Friesack, wollten wir diesen frühen Märtyrer unseres Bistums ehren.  Die Feierlichkeiten begannen am Dienstag, den 31.03.2015, um 16:30 Uhr an der Rosenkranzkapelle in Friesack.

 


Gedenktafel

Die Gedenktafel weist auf Pfr. Willimsky hin. Neben den Daten seines Lebens wird aus dem Vernehmungsprotokoll vom 31.10.1939 zitiert. Am Ende des Verhörs zeigt sich Pfr. Willimsky als unbeugsamer Vertreter unserer Kirche. Knapp 4 Monate später starb er als erster katholischer Priester des Bistums Berlin im Konzentrationslager Sachsenhausen.