Der Blog - Raum für Gedanken

An dieser Stelle möchten wir einladen, Gedanken und Impulse auszutauschen. Vielleicht gibt es Dinge, die Sie gern mit anderen teilen, über die Sie sich austauschen wollen.

 

 

Kommentare: 1009
  • #1009

    Meggy (Freitag, 29 April 2016 23:23)

    Ein kleiner lieber Gruß für denjenigen, der hier mal vorbei schaut... :-)

  • #1008

    Meggy (Montag, 18 April 2016 21:53)

    Renè, ich habe einen Gedanken:"Vielleicht kannst du den aktuellen Block mit den 400 Einträgen hier einfach oben drauf setzen ...

  • #1007

    Meggy (Montag, 18 April 2016 21:46)

    Oh je, wo bin ich ?
    ... Zeitsprung ... zurück ... ?

  • #1006

    constanze (Donnerstag, 31 Dezember 2015 15:00)


    Benedicere – Gutes sagen

    Meine Gedanken seien aufrecht und sorgsam.

    Meine Gefühle frei vom Willen zu manipulieren.

    Meine Sprache sei klar und ohne Untergriffe.

    Möge das Gute erwähnt und ausgesprochen werden.


    gefunden auf: http://www.labyrinth.at/segen.php

  • #1005

    Stephanie (Sonntag, 27 Dezember 2015 20:22)


    Jedesmal (aus Brasilien)

    Jedesmal,
    wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn ihr einem Menschen helft,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn ein Kind geboren wird,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn du versuchst, deinem Leben einen neuen Sinn zu geben,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn ihr einander anseht
    mit den Augen des Herzens,
    mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

    anonym

  • #1004

    Administrator (Sonntag, 27 Dezember 2015 20:15)

    ... hier hat lediglich der Administrator eingegriffen und mehrfach Doppel- oder Dreifacheinträge gelöscht, um die nachtausender Einträge noch sichtbar zu machen. Leider ergab sich daraus eine Verschiebung...

  • #1003

    tausend (Dienstag, 24 November 2015 18:34)

    da hat jemand nachgeholfen und die Glückwünsche zum 1000jährigen auf Platz 995 vorgezogen. Böse Böse!

  • #1002

    Konstantin (Montag, 23 November 2015 23:58)


    Wahre Freunde


    Viele wollen sich deine Freunde nennen,
    aber erst in Not und Glück lernst du sie kennen,

    denn ein wahrer Freund ist - wer mit dir leidet
    und nicht der , der dein Glück dir neidet.

    - unbekannter Verfasser -

  • #1001

    meggy (Sonntag, 22 November 2015 13:38)

    Es ist so seltsam ruhig geworden hier ...
    Ich habe vor 3 Jahren zu meinem Namenstag ein Büchlein geschenkt bekommen, in dem mystische Erfahrungen meiner Namenspatronin Mechthild von Hackeborn niedergeschrieben sind.
    Eine Erfahrung der Mechthild von Hackeborn ist mir schon damals beim ersten Lesen des Buches sehr nahe gegangen und dieses Gelesene hat mich seit damals irgendwie begleitet.
    Ich habe dieser Tage wieder öfter in dieses Buch geschaut und finde den mich schon damals ansprechenden Text, auf Grund der Unruhe in Kirche und Welt noch brandaktueller und mich berührender, als sonst.
    Ich kann mir vorstellen, daß die Art der mystischen Erfahrung und des Niedergeschriebenen befremdlich sein kann, möchte den Text hier aber trotzdem gern zum Lesen reinstellen ... Wenn in dem Text von "Sie" gesprochen wird, so spricht Mechthild von Hackeborn von sich, iher Seele, in ihrer Vision.

    Im Rebberg des Herrn
    An einem Sonntag, da das "Asperges me" gesungen wurde, sprach sie zum Herrn : "Mein Herr, worin willst du jetzt mein Herz waschen und läutern ?"
    Uns sogleich neigte sich der Herr zu ihr mit unaussprechlicher Liebe und begegnete ihr wie eine Mutter ihrem Sohne, umfing sie ganz und sprach : "In der Liebe meines göttlichen Herzens will ich dich waschen."
    Er öffnete das Tor seines Herzens, das Schatzhaus der seligen Gottheit, und sie trat darin ein wie in einen Rebgarten. Sie erblickte daselbst einen Strom lebendigen Wassers vom Aufgang bis zum Niedergang, und um den Strom 12 Bäume, die 12 Früchte tragen, das sind die Tugenden, die der heilige Paulus in seinem Brief aufzählt : Liebe, Freude, Friede und so fort ( Gal 5,22 ).
    Dies Wasser wird genannt : Fluß der Liebe. Die Seele tauchte hinein und wurde darin von allen Makeln gewaschen. Im Fluß regte sich eine Menge goldgeschuppter Fische; es waren liebende Seelen, die von allen irdischen Lüsten gesondert, sich in den Quell alles Guten, in Jesus, versenkt hatten.
    Im Rebgarten waren Weinstöcke gepflanzt; die einen standen aufrecht, andere waren zu Boden geneigt.
    Die Aufrechten sind jene, die die Welt mit ihren Blüten verschmähten und ihren Sinn zum Himmlischen emporrichten; die Niedergebeugten sind jene Bedauernswerten, die im Erdenstaub ihrer Sünden liegen.
    Der Herr aber grub die Erde um; er glich einem Gärtner.
    Sie fragte ihn : "O Herr, was ist denn deine Schaufel ?" Er aber sprach: "Meine Angst."
    An manchen Stellen war der Boden hart, an anderen weich; hart in den Herzen der in Sünde Verhärteten, die durch keine Ermahnung oder Strafe gebessert werden; weich in den Herzen derer, die durch Tränen und wahre Reue erweicht sind.
    Und der Herr sprach : "Dieser mein Rebgarten ist die katholische Kirche, in der ich mich 33 Jahre mit viel Anstrengung abgemüht habe. Arbeite du mit mir in meinem Rebberg. Und sie : " In welcher Art ?" Der Herr entgegnete : "Indem du ihn wässerst."
    Sogleich lief die Seele eilends zum Fluß und hob einen Wasserkrug auf ihre Schultern; er lastete schwer auf ihr. Da trat der Herr heran und trug mit, und die Bürde wurde ihr leicht. Und er sprach : "Wenn ich so den Menschen meine Gnade verleihe, erscheint alles, was sie für mich tun oder erdulden, leicht und süß; entziehe ich aber die Gnade, so dünkt sie alles schwer."
    Um die Weinreben aber sah sie eine große Schar Engel gleich einer Mauer, denn die Engel ergehen sich unter uns und umstehen uns, indem sie die Kirche Gottes verteidigen.

  • #1000

    Constanze (Dienstag, 03 November 2015 23:54)

    Halleluja
    ich bin nicht mehr allein unterwegs!!!

  • #999

    Constanze (Montag, 02 November 2015 22:33)

    "Viele so genannte Freunde schaden dir nur, aber ein wirklicher Freund
    steht zu dir und ist anhänglicher als ein Bruder."

    Sprüche 18, 24

  • #998

    Constanze (Montag, 02 November 2015 21:23)

    Ein herzliches Dankeschön für all den "Raum"

  • #997

    Constanze (Montag, 02 November 2015 17:40)

    Danke für die Entwicklungsglückwünsche,
    es werden Struktur und Zusammenhang gewünscht? Eine Auswahl soll getroffen werden?
    Interessant. Es wird geschmunzelt?

  • #996

    1001 (Montag, 02 November 2015 15:04)

    Für den einen ist es Duplo und für den anderen die längste Praline der Welt

  • #995

    tausend (Montag, 02 November 2015 11:38)

    ich wollte doch unbedingt der 1000ste Besucher sein! Glückwunsch an Constanze, wie sich das hier entwickelt hat. Immer noch meistens eine Aneinanderreihung wahllos und nicht zusammenhängender Sprüche und Zitate, manchmal zarte Versuche der persönlichen Kommentierung. Aber Constanze ist nicht mehr allein unterwegs und controler und zenseor haben Arbeit und die anderen dürfen schmunzeln.

  • #994

    spam (Montag, 02 November 2015 11:32)

    Christrose

    Zart, mit weißem Blumensterne
    Aufgeblüht zur Weihnachtszeit, —
    O, wie schau’ ich dich so gerne
    An dem Hange, tiefverschneit;
    Halm und Blum’ nicht zum Gesellen,
    Rauh umweht von Sturm und Wind,
    Sprossest du an eis’gen Stellen,
    Mondenlichtgebornes Kind!

    Doch, ob Sturm und Wind auch wütet,
    Aufwärts steigt dein leiser Duft,
    Wunderblume, gottbehütet
    Blühst du über Hang und Kluft;
    Blühst, bis Frühlingsahnen endet
    All die bange Winterruh’;

  • #993

    minC (Montag, 02 November 2015 09:35)

    Den Gebrauch der Kategorie „leidende Kirche“ an Stelle von Hölle und Fegefeuer

    finde ich persönlich in der Tat zutreffend. Dass Hölle und Fegefeuer einen sehr negativen Zustand beschreiben ist uns auch nach 2000 Jahren sehr bewusst.
    Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, ist uns auch bewusst, dass es natürlich nicht anders sein kann, als was die Bibel uns in ihrer bildhaften von Gleichnissen geprägten Sprache immer wieder mitteilt:
    Nur ein Leben ohne Schlechtigkeiten kann ein gutes Ende haben.

    Wenn ich bewusst schlecht denke und handle, kann ich nicht belohnt werden.
    Auch wenn unser Unrechtbewusstsein mitunter durch viele Umstände verdrängt wird, ändert das nichts an der bestehenden Tatsache, dass Recht immer Recht bleiben wird
    und Unrecht stets Unrecht bleibt. Und vor Allem, dass uns Unrecht instinktiv bewusst ist.
    Nur, dass wir uns aus oft egoistischen Gründen immer wieder dennoch für das Falsche entscheiden.
    Mein Fazit: Wenn ich mich nicht mit dem „Guten“ umgebe, mich nicht geistig mit den wahren Werten befasse und nicht versuche, danach zu leben, werde ich sehr sehr leiden müssen und das sicher zu Recht.

  • #992

    Konstantin (Montag, 02 November 2015 09:07)


    Hölle und Fegefeuer

    Aus meiner persönlichen Sicht sind sie sicher nicht zeitgemäß, diese Begriffe Hölle, Fegefeuer und Himmel, sowie eine ganze Reihe anderer Worte, die wir verwenden.
    Dennoch lässt mich persönlich diese Tatsache in gar keiner Weise an deren Präsenz zweifeln.

    Natürlich ist die Möglichkeit einer sachlichen Berichterstattung hierzu begrenzt. Wir alle kennen sie diese Berichte von Nahtoderlebnissen. Wie gehen wir damit um?
    Es heißt nicht von ungefähr „das Geheimnis des Glaubens“ Glauben, Gott und viele Dinge drum herum sind nicht mit dem bloßen Verstand erfassbar.

    Und genau das macht unser Leben als Christen so wunderbar, sind wir erst einmal erfasst von der unglaublichen Gnade des Glaubens.

  • #991

    Konstantin (Sonntag, 01 November 2015 22:31)

    Danke liebe minc für Deinen Zuspruch gebenden Eintrag,
    ich habe schon erst einige Momente überlegt, ob meine sehr eigene Sicht der Dinge mitteilbar ist ....

  • #990

    minc (Sonntag, 01 November 2015 22:00)

    minc an minc:

    Aus diesem Grund hast du die leidende Kirche wohl erst an dritte (letzte) Position gesetzt, das macht dann aus deiner Sicht Sinn.
    Und nun verstehe ich erst, warum wir von Jesus und Maria angehalten sind, so viele Gebete wie nur möglich für die Verstorbenen zu halten,
    weil der Wunsch nach Rettung dann leider schon ziemlich spät erscheint.

  • #989

    controller (Sonntag, 01 November 2015 21:23)

    Schau mal bitte liebe Meggy,
    hier wurde heute scheinbar noch kein Zitat verwendet :-)

  • #988

    Paul (Sonntag, 01 November 2015 21:01)


    Was bedeutet eigentlich ALLERHEILIGEN?

    Auch ein etwas antiquiert wirkender Begriff, oder? Aber genau dieser Begriff ist es, der uns erinnern kann, an den Kern-, den Brennpunkt unseres Glaubens:

    Wir wollen daran arbeiten, IHM gleich zu werden oder wenigstens versuchen, IHM ähnlich zu werden.

    Das ist zumindest sinngemäß auch Inhalt unseres Buches der Lebenshilfe, der Bibel.
    Aus diesem Grund werden im Alten und im Neuen Testament der Anfang der Menschheit bis hin zu Jesu Lebensweg beschrieben,
    ein jeder von uns wird früher oder später bei intensivem häufigem Lesen darin für sich selbst und sein Leben individuelle Erkenntnisse gewinnen
    und das ist das wahrhaft Spannende an diesem Buch!

    Große Ziele fordern uns heraus und genau das kann unser Sinn werden, uns zu mühen, für das oder die Sache, die wir lieben.

  • #987

    minc (Sonntag, 01 November 2015 21:01)

    Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern allein an Gottes Gnade. (Die Bibel, Römerbrief). Gut, dass Luther das Fegefeuer in das Reich der Fabel geschickt hat. Es hilft nicht, an den Verfehlungen zu arbeiten, schon gar nicht nach dem Tod. Da ist es nämlich zu spät dafür. Nehmen wir uns ein Beispiel an Konstantin!

  • #986

    Konstantin (Sonntag, 01 November 2015 13:20)


    Kirchgang aktiv

    Ich besuchte heute die Kirche.

    Während des Ablaufes, besonders während des symbolischen Vorganges der „Verwandlung“ der Mehloblate in den „Leib Christi“ stellte ich mir vor, Jesus stehe dort wie damals vor all den Menschen.
    Ich sah ihn vor mir, in der Gestalt, die ihm mein geistiges Auge gab. Es war nicht länger der Pfarrer, sondern Jesus selbst, ich habe wohl eine lebhafte Phantasie.
    Gleichzeitig war es schön und wunderbar beruhigend, sich vorzustellen, ihn zu sehen, wie er dort symbolisch mit uns allen „das Brot“ teilen wollte.
    Ich wurde natürlich aufgeregt, als ich zum Segen zu „Jesus“ ging, schließlich ist das ja auch ein ganz besonderer Anlass.
    Als ich dann direkt vor " ihm" stand, war ich so gerührt, dass mir Tränen in die Augen traten und ich glücklich nieder kniete.
    Wie schön war es, als er mir sein Kreuz auf die Stirn zeichnete. Es war wie ein glückseliges Gefühl, das mich inniglich erfüllte.
    Was in der „Welt“ um mich herum los war, interessierte mich in diesem Augenblick nicht, ich fühlte nur meine Verbundenheit mit „IHM“.

    So eine intensive Vorstellungskraft kann wirklich bereichernd sein. :-) :-) :-)

  • #985

    minc (Sonntag, 01 November 2015 12:33)


    Impressionen zur heutigen Sonntagspredigt:

    Unser Pfarrer teilte heute Kirche in 3 Kategorien ein:

    kämpfende Kirche
    Hiermit sind wir gläubigen Christen bezeichnet, die wir täglich kämpfen mit der Entscheidung zwischen gut und böse, immer wieder bemüht zu Umkehr und Bekehrung.
    Die einander auch selbst erinnern müssen, aktiv zu sein, zu werden und zu bleiben.

    glorreiche Kirche
    Diese Bezeichnung trifft die Schar der Heiligen, die es sozusagen "geschafft" haben. Sie leben glücklich und befreit von vielerlei Befindlichkeiten, sie haben nur ein großes gemeinsames Ziel, die Ehre Gottes.

    leidende Kirche
    Dieser Begriff beschreibt die Zahl derer, die noch leiden, die an ihren Verfehlungen arbeiten müssen, deren geistliches Auge unentwegt all die eigenen schlechten Taten vor sich sieht und möglicherweise auch erneut durchlebt. Mit etwas antiquiertem Wortschatz nennen wir den Zustand Fegefeuer oder Hölle.

  • #984

    minc (Samstag, 31 Oktober 2015 23:10)


    " Gute Dinge können nicht sterben. "

    aus dem Film: "Die Verurteilten"

  • #983

    Mirinda (Samstag, 31 Oktober 2015 20:20)


    Hier kommt in der Tat die Nächstenliebe ins Spiel,

    denn sie ist es letztendlich, die uns vor der eigenen bunten Palette der Befindlichkeiten bewahrt.
    Sanfte Beharrlichkeit statt wütender Entrüstung lebt nur, wer weltlich frei ist, wer sich selbst nichts bedeutet, weil sein Ziel groß ist.

    Zum Dialog gehört immer die Nächstenliebe, ohne sie findet nur ein Monolog statt. Wer mit Menschen angemessen kommunizieren möchte, benötigt Herz und Empathie.
    Gerade diese Dinge erleichtern jedoch nicht unbedingt den Austausch, besonders beim intensiven Zuhören spürt man doch hiermit oft genau die wahren, nicht immer positiven, Beweggründe des Betreffenden. Und genau das ist unser Kreuz als Christ, hier anzusetzen und anzuknüpfen.
    Das funktioniert nur, wenn wir uns stets selbst ein Stück weit zurück nehmen in Nächstenliebe.

  • #982

    Paul (Samstag, 31 Oktober 2015 19:42)


    An der Bibel in jedem Fall nicht.

    Und schon Paulus von Tarsus zeigte uns, welch hohen Stellenwert der Austausch zwischen den Menschen für ihn (und somit für uns Christen) hat.
    Stets schrieb er Briefe, pflegte den Informationsfluss zu all den kleinen neu entstandenen Gemeinden, vermittelte, ermahnte und tröstete.
    Hier zeigt sich, wie wichtig der Nachrichtenaustausch, die situativ angemessene Kommunikation zum authentischen Christsein dazu gehören.

    Wir Christen wollen nach dem Wort leben: "Viele Glieder - ein Leib" (vgl. 1 Korinther 12,12)

  • #981

    Konstantin (Samstag, 31 Oktober 2015 19:18)


    Woran liegt es,

    dass wir Menschen uns eher voneinander entfernen als miteinander angemessen zu kommunizieren?

  • #980

    Constanze (Samstag, 31 Oktober 2015 18:55)


    Reformation

    Der heutige Reformationstag wird oft gleichgesetzt mit Trennung und Spaltung der Kirchen.

    Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass Martin Luther dieses Ziel nicht verfolgte.
    Er wollte aufmerksam machen, auf das, was seiner Meinung nach in dieser Form nicht mehr Kirche im Sinne Christi war.
    Konflikte entstehen, wenn Menschen Veränderungen anstreben und versuchen, diese zu praktizieren.
    Ergeht es uns nicht auch so im Alltag? Wir haben Ideen, Vorschläge, suchen nach Lösungen, die unserer Ansicht der Optimierung dienen, dennoch finden wir unter Umständen nicht die rechte Art, das Ganze umzusetzen. Auf der einen Seite finden nicht alle unsere Ideen/Lösungsansätze gleich Bewunderer und auf der Anderen vermag man selbst oft die Intention auch nicht nur ansatzweise zu vermitteln, wodurch auch unsere kleinen Reformversuche mitunter von Spaltungen in bestehenden Gemeinschaften begleitet werden.
    Was zu einer Verbesserung, zu einer gemeinsamen Lösungssuche führen sollte, kann unter Umständen zur getrennten Gruppenbildung auswachsen.

  • #979

    Cynthia (Samstag, 31 Oktober 2015 16:19)


    "Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt,

    sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt,

    ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist."


    Römer 12, 2 NGÜ
    gelesen auf gekreuzSiegt.de

  • #978

    minC (Samstag, 31 Oktober 2015 01:51)


    ’’Wie viel Freude schläft in uns - und wir wecken sie nicht!‘‘

    Gorch Fock

  • #977

    minc (Freitag, 30 Oktober 2015 06:36)

    Die Art freilich, wie unser Herr Christus sie den kürzeren ziehen lässt, die ist überköstlich und macht alles gut; und so will ich nur gleich anfangen,
    und weil Du die Geschichte doch so lieb hast, etwas weitläufiger sein, als sonst wohl nötig wäre.

    »Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede.«
    In diesem Rat ward ein Projekt beliebt: ihn sagen zu machen, dass dem Kaiser der Zins nicht gebühre. Eigentlich waren die Pharisäer wider den Kaiser, hatten ihm auch keinen Eid schwören wollen; aber der König der Wahrheit war ihnen noch mehr zuwider, weil sie bei dem noch mehr zu verlieren hatten.
    Und so schickten sie sich in die Zeit und machten eine Allianz mit dem Kaiser, um sich durch den geringeren Feind den größeren vom Hals zu schaffen.
    Christus sollte sagen, es sei nicht recht, dass man dem Kaiser Zins gebe, und dann war er verloren, meinten sie,
    und scheinen sie auf die prompte Justiz in Kameralsachen gerechnet zu haben.

    Aber wie macht man ihn das sagen? Die schlauen Füchse kannten sich und wußten, dass eine Wanne mit Wasser eher überfließt, wenn sie in Bewegung gesetzt ist.
    Deswegen beschlossen sie weiter, ihm durch verstelltes Lob und Anerkennung seiner Kompetenz das Herz vorher groß zu machen, seine Wahrhaftigkeit,
    seinen geraden Sinn und sein Nichtachten der Person vor dem Volk zu loben, damit er geneigt würde, gleich davon eine Probe gegen den Kaiser zu geben.

    Das alles war hier nun freilich nicht angebracht; aber sie verstanden das nicht besser, und so sandten sie denn ihre Jünger und sprachen:
    »Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrest den Weg Gottes recht, und du fragest nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Person.
    Darum sage uns, was dünket dich? Ists recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?«
    Und Herodes Diener mussten gleich mitgehen, damit es bei dem Zeugenverhör desto weniger Weitläufigkeit gäbe,
    oder als gute Freunde, die den Sieg mit ansehen und ausbreiten helfen sollten. Ja! oder nein! - und in beiden Fällen siegten die Pharisäer.
    Denn sollte Christus den Zins gutheißen und also dem Hauptprojekt ausweichen, so verdarb ers beim Volk, das den Zins ungern bezahlte
    und von seinem Messias Befreiung von allem fremden Joch erwartete.

    Die Sache war sehr klug angelegt und wäre ceteris paribus gewiß zehn- gegen einmal durchgegangen.
    Hier, wie gesagt, gings nicht.
    »Da nun Jesus merkete ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich?«
    Das war der freimütige, grade Sinn usw., den sie aus Schalkheit gelobt hatten, wahrhaftig; aber anders, als sie erwarteten.
    Mathematisch gewiss waren wohl die Pharisäer des guten Ausgangs nicht, denn sonst wären sie selbst gekommen und hätten nicht ihre Jünger geschickt;
    indes hatten sie doch ohne Zweifel gute Erwartungen, und sie haben ohne Zweifel den deputierten Jüngern in einem nicht geringen Ton von ihrer klugen Anlage und Erfindung gesprochen, und diese hatten gewiss ihre heimliche Freude, dass Christus von dem allen nichts wisse und ihrem ehrbaren Gesicht nicht ansehen werde, was hinter ihrer Frage stecke. und du kannst denken, wie sie erschrocken sind,
    als unser Herr Christus anfing zu sprechen und, seiner Gewohnheit nach, nicht dem Gesicht, sondern dem Herzen antwortete.
    »Da nun Jesus merkete ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weiset mir die Zinsmünze. Und sie reichten ihm einen Groschen dar.
    Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers.

    Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.«

    Quellle: Briefe des Matthias Claudius
    Das heißt antworten!

  • #976

    Mirinda (Donnerstag, 29 Oktober 2015 20:40)


    Zitat aus Matthäus, 28,20 (Bibelspruch)

    << -- Ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit. -- >>

  • #975

    Paul (Donnerstag, 29 Oktober 2015 20:35)


    Kurz bevor der berühmte US-amerik. Schauspieler und Komiker W.C. Fields (1880-1946) starb, besuchte ihn ein Freund im Krankenhaus.
    Fields, ein hochprozentigen Getränken geneigter Menschenfeind, war zeitlebens überzeugter Atheist.
    Um so überraschter war der Freund, als er Fields beim Lesen der Bibel überraschte. "Ich suche nach dem Hintertürchen", erklärte der Kranke.

    unbekannt
    W. C. Fields (* 29. Januar 1880 in Philadelphia, Pennsylvania, als William Claude Dukenfield; † 25. Dezember 1946 in Pasadena, Kalifornien)
    war ein US-amerikanischer Entertainer, Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Jongleur.
    In seinen komödiantischen Auftritten verkörperte Fields den misanthropischen, aber liebenswerten Egoisten.
    Seine Figuren hatten eine Vorliebe für Alkohol, hegten dagegen aber meist leidenschaftlichen Hass gegen – unter anderem – Frauen, Kinder, Hunde und Bankiers.
    Fields begann seine Karriere als Entertainer in Vaudeville-Shows und war in den 1930er-Jahren Star zahlreicher Filmkomödien. Er gehörte zeitlebens zu Amerikas beliebtesten Komikern.

  • #974

    Timon (Donnerstag, 29 Oktober 2015)


    Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
    / Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
    / Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.

    Lothar Zenetti,
    * 6. Februar 1926 in Frankfurt am Main, ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Priester und Schriftsteller

  • #973

    Paul (Donnerstag, 29 Oktober 2015 19:51)


    Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
    Die Bibel, Joh. 13,35

    Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
    Die Bibel, Joh. 15,13

    Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
    Die Bibel, Römer 13,10

    Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge« (Sprüche 10,12).
    Die Bibel, 1. Petrus 4,8

  • #972

    Cynthia (Donnerstag, 29 Oktober 2015 19:32)


    Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
    Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.

    Marc Aurel
    (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus;
    nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser:
    Marcus Aurelius Antoninus Augustus

  • #971

    Konstantin (Donnerstag, 29 Oktober 2015 19:03)


    Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.

    Mark Twain
    Samuel Langhorne Clemens (* 30. November 1835 in Florida, Missouri; † 21. April 1910 in Redding, Connecticut) – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain –
    war ein US-amerikanischer Schriftsteller

  • #970

    Cynthia (Donnerstag, 29 Oktober 2015 18:28)


    “Love all, trust a few, do wrong to none”

    - Shakespeare -

  • #969

    Lesende (Donnerstag, 29 Oktober 2015 18:21)

    Design ist eine Form des Denkens - Konstantin Grcic im Interview

    Design ist eine Form des Denkens – diesen Satz finde ich komplett faszinierend.

    Ja genau, ich selbst nach meiner individuellen Intention verleihe meinen Gedanken nicht nur Flügel, sondern gebe ihren Inhalten auch Form, Farbe, Struktur, Gestalt und Bild, beeinflusse bewusst, wie sie aussehen.
    Sind sie warm oder kalt, bunt oder schwarz, hell oder gar grell? Begrenzt oder weitläufig, weltoffen, gläubig oder global interessiert?
    Gemustert, geblümt, viereckig, kariert oder blauäugig, rauh, fein, grob, lieblich zart oder herzlich?
    Rational oder lateral, immer geradeaus oder quer, fraktioniert oder flüssig, liniert oder wellig, sind sie vernichtend, aufbauend, sensibel, empathisch oder lösungsorientiert?

    Welches Design für unser Denken bevorzugen wir?

  • #968

    zenseur (Donnerstag, 29 Oktober 2015 17:51)


    Worin genau benötigt denn die Cynthia Orientierungshilfe?
    Vielleicht möchtest Du es ihr langsam bitte erklären.

  • #967

    controller (Donnerstag, 29 Oktober 2015 17:33)


    Nein, ich denke, dann fühlen die Eifrigen sich nicht so gebremst, es gab wohl schon Irritationen bezüglich der Datenmenge.
    Bei Zuspruch sorgen sie sich nicht so sehr darum, wieder zuviel Einträge gemacht zu haben.

  • #966

    langsam bitte (Donnerstag, 29 Oktober 2015 17:15)

    und wenn einer der cynthia mal eine Orientierung zu Eintrag Nr. 937 gibt, freut sich sich gewiß :-)

  • #965

    nur so (Donnerstag, 29 Oktober 2015 17:09)

    Hallo controller, bekommst du dafür etwa Honorar je Eintrag oder warum fieberst du so die Tausendergrenze herbei?

  • #964

    controller (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:48)

    Ihr Lieben bunt Kreativen,
    wie ich sehe,
    befinden wir uns in rasch schreibender Weise auf dem Weg zum 1000. Eintrag!
    Finde ich gut :-)

  • #963

    minc (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:00)

    Matthias Claudius, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg,

    veröffentlichte seine Schriften damals auch in Form fiktiver Briefe an "seinen Vetter Andres" und verwendete als Pseudonym "Asmus".
    Er schrieb 1771 bis 1775 in einer Zeitung, die vier mal pro Woche erschien, dem "Wandsbecker Bothen":
    ............
    .....weiterer Auszug daraus: Er will wohl bleiben, was er ist

    Keiner hat je so geliebt, und so etwas in sich Gutes und in sich Großes, wie die Bibel von ihm saget und setzet, ist nie in eines Menschen Herz gekommen
    und über all sein Verdienst und Würdigkeit.
    Es ist eine heilige Gestalt, die dem armen Pilger wie ein Stern in der Nacht aufgehet und sein innerstes Bedürfnis, sein geheimstes Ahnden und Wünschen erfüllt.

    Wir wollen an ihn glauben, Andres, und wenn auch niemand mehr an ihn glaubte.
    Wer nicht um der andern willen an ihn geglaubt hat, wie kann der um der andern willen auch aufhören, an ihn zu glauben?

    Nur eine so zarte, überirdische Gestalt ist gar zu leicht verändert und verstellt, und sie kann von Menschenhänden sozusagen nicht berührt werden, ohne zu verlieren.
    Deswegen ist auch immer des Zankens und Streitens über ihn unter den Menschen kein Ende gewesen.

  • #962

    minc (Donnerstag, 29 Oktober 2015 10:34)


    "Wer nicht an Christus glauben will, der muss sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht.

    Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich."

    - Matthias Claudius - Briefe an Andres, Erster Brief. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans,
    oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802

  • #961

    Paul (Donnerstag, 29 Oktober 2015 09:50)


    Was vor uns liegt
    und was hinter uns liegt,
    sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
    was in uns liegt.

    Und wenn wir das,
    was in uns liegt,
    nach außen in die Welt tragen,
    geschehen Wunder.

    Henry David Thoreau

  • #960

    minc (Donnerstag, 29 Oktober 2015 09:28)



    Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.

    Carl Hilty

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